17. Dezember 2020 / 20:00
The Ninth Wave – Ode To Nature
schwere reiter musik

The Ninth Wave – Ode To Nature ist eine atemberaubende Symphonie aus fabelhaften Klängen, Musik und Filmgedichten über die Schönheit der Natur und das tragische Verhalten des Menschen in ihr. Eine faszinierende Klang- und Bildwelt bietet eine neue Erfahrung jenseits von Oper, Film und Konzert. Es entsteht eine außergewöhnliche Poesie der Bilder, Anmut und Bewegung im Zusammenwirken mit neun Adaptionen nach Ludwig van Beethoven und der Erzählkraft der Geräusche.
Die drei Elemente Musik, Geräusch und Film entstehen vollkommen unabhängig voneinander, um zusammen eine neuen Einheit einzugehen. Fragmente der avantgardistischen Großen Fuge erklingen, die Natur beginnt zu atmen und Venus entsteigt dem Meeresschaum.
Verrückte beethovensche Musik erfüllt den Raum. Geräusch und Lärm kommen auf, sind aber reine Illusion und keine Tonaufnahme. Jeder Klang ist Animation, jeder Ton wird von Menschenhand erzeugt. Im Zentrum des Geschehens erscheinen Farben (Unendliches Blau, Tiefes Grün, Zone Rot) auf dem Körper einer Skulptur, die zum Leben erwacht und neun Allegorien (Schöpfung, Endlichkeit, Schönheit, Verlorenheit, Flucht, Suche, Ohnmacht, Hass, Trostlosigkeit) durchlebt.
Das Werk hat einen konkreten Auslöser in der jüngeren Vergangenheit: die Tragödie am 3. Oktober 2013 vor Lampedusa.


Einer der fesselndsten Musikfilme unseres Jahrhunderts, mit seinem Aufruf zum Frieden zwischen Mensch und Natur.
Malte Böcker (Künstlerischer Geschäftsführer BTHVN2020, Direktor Beethoven Haus Bonn)

Ich bin sprachlos. Es ist ein Meisterwerk, ein wahres Kunstwerk, voller Poesie, Tiefe, Weisheit und aller Arten von Inspiration. Ich schätze alles die Bilder, die Musik und die Arrangements von Fumio Yasuda, die Aufführung, die "Kunst der Geräusche", das Tempo, die Übergänge zwischen den verschiedenen Teilen ...
Luis Gago (Musikredakteur von El País, Spanien)

Können Sie sich vorstellen, in ein und demselben Stück Verweise auf die Musik Ludwig van Beethovens, auf das Gemälde „Das Floss der Medusa“ von Théodore Géricault und die „Göttliche Komödie“ von Dantes zu sehen? ... The Ninth Wave – Ode To Nature ist ein Werk, das Filmkunst, Musik und Klangkunst miteinander verschmilzt und zu einer beeindruckenden Erlebniswelt verbindet.
João Morado (Beats for Peeps, Portugal)



Buch, Regie: Stefan Winter / Musik: Fumio Yasuda / Dirigent: Aarón Zapico // Ferhan & Ferzan Önder (Klavier für vier Hände), Joachim Badenhorst (Klarinette), Gareth Davis (Bassklarinette), Kelvin Hawthorne + Klaus-Peter Werani (Bratsche), Mathis Nitschke + Stefan Winter (Art of Noise), Stefan Winter (Filmkunst), Aki Tsujita (Tanz + Choreografie) // Produktion: Mariko Takahashi für Neue Klangkunst gGmbH


Gefördert durch Spring Festival in Tokyo, BTHVN2020, Kulturstiftung Stadtsparkasse München, Stiftung Kagel-Burghardt, VAH (Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V.). In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur.


Weitere Vorstellungen:
[ 18. Dezember, 20:00 ], [ 19. Dezember, 14:00 ], [ 19. Dezember, 20:00 ],
[ 20. Dezember, 14:00 ]
Normalpreis 1: 17 € / 10 € erm.
Wegen begrenzter Platzanzahl sowie der Hygienebestimmungen ist eine Reservierung unbedingt notwendig.
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.


schwere reiter wird gefördert durch
das Kulturreferat der LH München