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Stephan Herwig
   
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16. / 17. Oktober 2009
Fr / Sa
20:30

  CALABI-YAU

Für sein neuestes Stück lässt sich Stephan Herwig von der theoretischen Physik inspirieren.
Calabi-Yau-Räume (benannt nach den Mathematikern Eugenio Calabi und Shing-Tung Yau) sind sechsdimensionale Gebilde, die in der physikalischen String-Theorie eine wichtige Rolle spielen, da diese in ihrer einfachsten Version in zehn Dimensionen formuliert wird.

„Wie Schneewittchens Disney-Welt sich auf einer zweidimensionalen Filmleinwand entfaltet, die ihrerseits in einem höherdimensionalen Universum existiert (den drei Dimensionen des Kinos), könnte alles, was wir kennen, in einer dreidimensionalen Leinwand existieren, die sich ihrerseits im höherdimensionalen Universum der String/M-Theorie befindet.“
(Brian Greene)

In „Calabi-Yau“ definieren die Tänzer Räumlichkeiten neu. Sie bauen Energiefelder auf und geben sich deren Strömungen hin. Sie scheinen sich von Gesetzmäßigkeiten wie der Schwerkraft
zu lösen, setzen ihre Körper in Spannung zueinander und kreieren immer neue, in sich wechselnde mehrdimensionale Bewegungsstrukturen.

Choreografie: Stephan Herwig
Tanz: Karen Piewig, Mathias Schwarz, Stephan Herwig
Lichtdesign: Michael Kunitsch

Eintritt: 15 / 10 Euro
Reservierung: 089 – 2189 8226

Nach „the sanctuary project“, „Alien“ und „Rebirth“ ist „Calabi-Yau“ Stephan Herwigs vierte abendfüllende Tanzproduktion. Seine Ausbildung erhielt er an der „Iwanson Schule für
zeitgenössischen Tanz“ in München. Stipendien führten ihn nach Stockholm und New York. Seit 1999 tanzt er für den Münchner Choreografen Micha Purucker; er hatte Engagements an der
Bayerischen Staatsoper, dem Theater Basel und den Bregenzer Opernfestspielen. Desweiteren arbeitete S. Herwig u.a. mit Sabine Glenz, Amir Hosseinpour, Mia Lawrence und Felix Ruckert. Als Tanzpädagoge war er mehrere Jahre Ausbildungslehrer der „Iwanson Schule“ und unterrichtet
Workshops im In- und Ausland.

www.myspace.com/stephanherwig
www.tanztendenz.de