
Premiere |
Helmut Ott |
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11. - 13. Sept. 2009 Fr - So 20:30 |
Freitag hat frei Eine Spurensuche nach dem was war und was bleibt,ein Erinnern und Vergessen. „Ich weiß jetzt: jeder Mensch trägt in sich – und gleichsam über sich – ein zerbrechliches und verwickeltes Gerüst von Gewohnheiten, Antworten, Reflexen, Mechanismen, vorgefassten Meinungen, Träumen und Widersprüchen, das sich fortlaufend wandelt. DesSaftes beraubt, verkümmert und verfällt dieses zarte Blühen. [...] selbst meineBeziehungen zu den Dingen werden unnatürlich durch meine Einsamkeit. Quelle: „Freitag oder im Schoß des Pazifik“ von Michel Tournier (1982) Helmut Ott ist Robinson. Inspiriert von Michel Tourniers Buch „Freitag oder im Schoß des Pazifik“ begibt er sich auf seine ganz persönliche einsame Insel. Dort kämpft er gegen das Wegbrechen von Erinnerungen, Sprach- und Regelsystemen. Wahrnehmungen verschieben sich, die Grenzen von Subjekt und Objekt verwischen. Auch Freitag, im Video verkörpert von Dorian Hannig und Sebastian Fräsdorf, wird von Beginn an ins kalte Wasser der (scheinbaren) Realität geworfen. Mit der ihm eigenen natürlichen Kindlichkeit erzählt er seine Version der Geschichte. Ohne die Regeln von Robinsons (Obst)-Ordnungssystem zu verstehen, befolgt er es – was zu amüsanten Missverständnissen führt. Doch am Ende ist auch er fort und Robinson bleibt allein zurück... Choreografie / Tanz / Video / Sound: Helmut Ott Gefördert vom Kulturreferat der LH München, dem Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. |
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